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2021 steht unter dem Motto: „Endlich wieder Wettkämpfe und dann muss es auch gleich was Neues sein.“ Nach einigen Triathlon Saisons wollten Kathrin und ich mal die SwimRun-Szene kennenlernen. Jetzt fragt vielleicht jemand Swim&Run? Also 1x schwimmen und 1x laufen? Das gibt es doch schon lange. Nein, SwimRun gibt es in Deutschland seit 2016. Hier wird gelaufen und geschwommen und gelaufen und geschwommen und … bis Frau oder Mann ins Ziel kommt. Es gibt keine Wechselzone - alles muss mitgeführt werden und fast alles ist erlaubt. So kommt es, dass man im Neo rennt und beim Schwimmen Schuhe trägt.

Schon das Training am Senftenberger See war ungewöhnlich. Zumindest für alle die uns sahen. RundKJoggend im Neo und wir zwei mit einer Leine verbunden. Das ist auch eine Besonderheit des SwimRuns. Der Focus liegt auf dem Teamgedanken. Beide dürfen sich nicht mehr als 10m voneinander entfernen. Da ist eine Leine super praktisch vor allem beim Schwimmen.

Am 20.6.2021 sollte es soweit sein. Das Wettkampfwochenende war da. Und wie es aussah am bisher heißesten Wochenende von 2021. Daher entschieden wir uns, nicht im Neo zu starten. Das wäre beim Laufen einfach zu heiß geworden. Nach der ersten Schwimmstrecke war dann auch klar, warum viele mit PullBoy schwimmen. Die Schuhe versauen einem schon deutlich die Wasserlage. Fällt mit Neo halt nicht so auf.

StreckeDer Start war 11:40 Uhr. Nach den ersten 200m ging es also für 450m ins Wasser in den Grienericksee. Das war schon mal eine willkommene Erfrischung. Alle versuchen ihre Linie zu finden und wir konnten noch einige Überholen. Dann kam der längste Laufabschnitt von reichlich 4,5km. Zu Beginn ging es in der Sonne direkt hoch zum Rheinsberger Obelisk und dann weiter wie es ein Traillauf vermuten lässt ordentlich hoch und runter. Eine saugeile Strecke führte durch das Hinterland von Rheinsberg. Dort wären wir nie hingekommen. Tolle Laubwälder mit viel Schatten und schönen kleinen Pfaden. Irgendwann kam die Erfrischung mit der 2. Schwimmstrecke im Großen Linowsee. Beim Sprung ins Wasser spritzte Kathrin die Pampe ins Gesicht, so dass sie vor dem Aufsetzen der Brille erst die Augen ausspülen musste, aber das gehört dazu. Es wechselten sich kurze Laufabschnitte mit 2 Schwimmstücken im Rheinsberger See ab, bevor es auf die vorletzte Laufstrecke ging. Nun näherten wir uns wieder Rheinsberg und wir konnten das Schloss mehrfach durch die Bäume blitzen sehen. Allerdings auf der anderen Seite des Sees. SchlossIch wollte sofort ins Wasser und nahm mir nicht die Zeit, die Schwimmbrille auszuspülen. Das rächte sich alsbald, weil ich die Ausstiegsboje nicht sah und daher einen Bogen reinschwamm.
Rausklettern und ein 200m Zielsprint brachten uns dann glücklich nach insgesamt 11,5km (rund 2km Schwimmen) als 12. von 23 MixedTeams ins Ziel.

Es war eine tolle Erfahrung, macht richtig Laune und schmeckt nach mehr. Es ist was völlig anderes gegenüber Triathlon & Co. Vor allem der Teamgedanke, das gemeinsame An- und Durchkommen sowie das Sich-Unterstützen im Wettkampf ist etwas sehr Schönes. Was mir super gefallen hat, waren die Trailläufe. Ich wäre sonst nie auf die Idee gekommen mit ungedämpften Schuhen unterwegs zu sein. Aber es war super und ging ohne Probleme für Knie oder Fuß aus.

Respekt und Dank an den Rettungsdienst, die entweder stundenlang irgendwo im Nirgendwo in den Wäldern ausgeharrt haben oder auf den SUP-Boards in der prallen Sonne ausharrten.
Vielen Dank an den Veranstalter, der einen solchen Wettkampf wieder möglich gemacht hat und an die vielen Streckenposten, die für die gute Stimmung gesorgt haben. Wir kommen gerne wieder.KappenundMedaillen

Mal schauen, welchen SwimRun wir als nächstes angehen. Vielleicht im Herbst und dann im Neo!

Viele Grüße
Dr. No

Fotos: privat

briesensee2021aKönnt ihr ihn riechen? Das ist der Duft der Startlinie. Hach wie hat man ihn vermisst die letzten Monate. Durch die trüben Tümpel der Umgebung hecheln, sich auf dem Rad im Wind klein machen und dann auf der Laufstrecke in Würde sterben. Aber der Reihe nach.

Der Briesensee hat lange gebangt, aber am Ende wurde es Realität: Es kann ein Triathlon stattfinden. Also am Tag vorher noch mit dem Stäbchen in der Nase gebohrt, mal wieder Requisiten hervorgekramt, die man lange nicht gebraucht hat (bind ich mir das Startnummernband eigentlich schon beim Schwimmen um oder wie war das gleich?) und mit einer gehörigen Portion Adrenalin Richtung Spreewald aufgebrochen. Die Jungs und Mädels haben das Ganze vor Ort sauber und überzeugend aufgezogen: Kein Gedränge beim Parken, keine Schlangen bei der Startnummernausgabe, viel Platz in der Wechselzone und das Wichtigste: Überall war selbst mit Maske deutlich sichtbar der Bock auf Triathlon zu erkennen. briesensee2021Kurze Ellenbogenbegrüßung mit Steffen unserem 2. Vereinsstarter und Ivo bei seinem Premiereneinsatz als Einsatzleiter und dann wurde fix der Wechselplatz eingerichtet. Wie viel Spaß es machen kann ein Paar Laufschuhe auf ein kleines Stück Wiese zu stellen, unglaublich.

Nach einem kurzen Einschwimmen gab es auch im Spreewald zum ersten Mal einen Rolling Start. In Erwartung von aktivem Ertrinken meinerseits habe ich mich fast ganz hinten eingereiht und so dauerte es knapp 10 Minuten nach dem ersten Starter bis ich ins Wasser gesprungen bin. Diversen altbekannten (geradeaus schwimmen ist immer noch schwerer als es klingt) und ein paar neuen Problemen (warum werden denn die Arme schon nach einem läppischen Kilometer so schwer) zum Trotz verlief die erste Disziplin etwa wie erwartet und nach einem recht zügigen Wechsel ging es aufs Rad. Bei meinem letzten Start hier bin ich mit Wattwerten losgezogen, die mich im Laufe des Tages doch mit eher wenig Würde haben sterben lassen. Also diesmal trotz gewisser Euphorie (Es gibt wieder Triathlon!) eher ruhig angehen, gut verpflegen und ansonsten gilt noch immer: aero is everything. Die Strecke ist bekanntermaßen schnell und so hieß es 84km drücken, ziehen, drücken ziehen…. Ich konnte einige Leute einsammeln und fühlte mich auch nach 2h noch gut. Die Bedingungen waren nahezu perfekt und so kam ich mit einem knapp 37er Schnitt in T2 an. Anhand der Anzahl Räder in der Wechselzone war aber unschwer zu erkennen, dass darüber hier einige nur müde lächeln konnten. Die carbonisierten Wettkampftreter umgeschnallt (ehrlicherweise fühlt sich der Vaporfly im märkischen Kiefernsand an wie ein Stöckelschuh aber einfach für den Kopf musste es sein) und ab in den Wald. Im Gegensatz zur letzten Austragung führte die Laufstrecke nicht mehr um den See, sondern durch den nahegelegenen Wald. Die Beine waren gut und ich fand schnell jemanden mit ähnlicher Pace. Die Temperaturen waren gut auszuhalten aber kühlen war auch hier oberste Triathletenpflicht. So bahnte ich mir, jeden Schwamm, jede Cola und alles was sonst irgendwie flüssig aussah, greifend meinen Weg. Die Laufstrecke hatte streckenweise gewisse Ähnlichkeit mit meinem seit längerer Zeit nicht gemähten Garten, aber das ist eine andere Geschichte. Mein Mitstreiter konnte bei km 10 nicht mehr Schritt halten und so dachte ich kurz übermütig, dass hier heut noch richtig was gehen kann. Bis ich merkte, dass kurz nachdem ich die erste von zwei Laufrunden fertig hatte, der erste kam, der schon beide Runden erledigt hatte. Kurze Nachrechnung bestätigte, dass 8 Minuten späterer Schwimmstart wohl nicht ganz ausreichen, um 9 km Laufrückstand aufzuholen. Gut der Siegerplatz war wohl vergeben, aber danach war noch alles offen! Ich konnte mein Tempo gut halten und so lief es auch auf der zweiten Hälfte super. Ich kam nach 4.10h ins Ziel und es fühlte sich an …wie früher. Es gibt wieder Triathlon!

Später musste ich erfahren, dass der Erste tatsächlich eine halbe Stunde schneller war. Offensichtlich wurde ganz vorn nicht nur in der Nase gebohrt, aber mein Hauptziel ist auch noch 4 Monate entfernt, daher kann die Topform ruhig noch etwas auf sich warten lassen.

Vielen Dank an dieser Stelle an die unermüdlichen Orgas und Helfer vom Briesensee! Dank euch gibt es endlich wieder andere Themen als Biontech und Maskenskandal. Auch auf die Gefahr mich zu wiederholen: Es gibt wieder Triathlon!

von Leo

Das Triathlon-Team Senftenberg hat auch dieses Jahr wieder Großes vor. Wir sehen optimistisch in die Zukunft und haben für unsere beiden Veranstaltungen - 35. Senftenberger Triathlon & 3. F60-Triathlon powered by Rewe Familie Radke  - die Vorbereitungen begonnen und auch schon die Online Anmeldungen geöffnet.

logo schrift trisfb

F60 logo web

 In der Vorbereitung können wir auf unsere guten Erfahrungen zum Hygienekonzept des 2. F60-Triathlon 2020 bauen. Drückt uns die Daumen. Neuigkeiten dazu werden natürlich von uns immer aktuell auf den Webseiten und Sozial Media kommuniziert.

Des Weiteren planen wir wieder einen kleinen Vereinstriathlon der zur Tradition werden soll. Wer wird wohl dieses Jahr gewinnen? Alles andere lassen wir auf uns zukommen. Wir hoffen, dass sich diesen Sommer die Lage entspannt. Es kribbelt schon in den Beinen und viele von uns können das lang vermisste Triathlon-Gefühl kaum erwarten.

Sport frei!

Euer Dr. No
TTS

Corona hat auch unser Vereinsleben in diesem Jahr hart getroffen. Das erste Mal seit Beginn mussten wir unseren Senftenberger Triathlon ausfallen lassen.
Da dies lange Zeit in der Schwebe war, hatten sich die lieben Vereinsmitglieder den Termin 19. Juli trotzdem freigehalten. Was lag nicht näher, als an diesem Tag eine vereinsinterne Veranstaltung durchzuführen? Unser über allen stehender Präsident (der Buschfunk munkelt, der Anstoß kam von Petra) hatte die Idee, einen Vereinstriathlon durchzuführen, den „1. Vereins-Triathlon“.

Es wäre auch eine Sünde gewesen, an diesem Tag nichts zu tun, denn bekanntlich herrscht am SFB-Triathlon-Tag immer das schönste Wetter, zumindest während der Wettkampfzeit.
Damit auch die coronageschädigten Mitglieder, also die, die sich aus demotiviertem Trainingsmangel etwas Übergewicht zugelegt hatten, hochmotiviert an den Start gehen, hatte sich unser Präsident eine hochwissenschaftliche Formel ausgedacht, bei der u.a. die Endzeit durch das Körpergewicht dividiert wurde. Das kam offensichtlich sehr gut an, denn es fanden sich so um die 25 Leute an diesem sonnigen Sonntag in Niemtsch am Senftenberger Südseestrand ein, Vereinsmitglieder und auch deren engste Verwandte, die z.T. in den drei Staffeln aushalfen oder als Helfer fungierten. Das Altersspektrum der Anwesenden war somit weit gespannt von Eddie im 1. bis Klaus im 70. Lebensjahr. Ganz entspannt und fröhlich ging es an den Start. 400 Meter Schwimmen, 12 Kilometer Fahrradfahren und 3,6 Kilometer Lauf waren zu absolvieren.

Wie zu erwarten, war nicht der Erste im Ziel, Leichtgewicht Leo, der Sieger. Es war der Präsident selbst, der sich das ja auch durch Organisationsfleiß verdient hat. Ebenfalls Ihren ersten Platz bei den Damen verdient hat sich Kathrin durch die Gestaltung der schönen Urkunden, die nach Wettkampfende alle Teilnehmer erhielten. Dieser Sieg Kathrins war für alle lohnend, denn hocherfreut spendierte sie hinterher allen ein schönes Eis. Es ist ganz praktisch, wenn die Siegerin gleichzeitig die Vereinskassiererin ist. Da es allen derart viel Spaß gemacht hat, wird es wohl nicht die letzte Veranstaltung in dieser Form gewesen sein. Darum mein Appell: Arbeitet an Eurem Körpergewicht.

Euer Klaus

Die erste Vereinsveranstaltung ist wie jedes Jahr der gemeinsame Ausflug zur Jahreshauptversammlung. Dieses Mal ging es nach Schmilka an die Elbe und an die tschechische Grenze. Unterkunft und Tagungsort war das Berghaus Rauschenstein. Der Freitag Feierabend wurde mit gemeinsamem Kochen, Quatschen und einem Bierchen beendet. Die wichtigste Aufgabe hatte Klaus als oberster Kaminbeauftragter. So musste niemand frieren.

Nach dem gemeinsamen Frühstück am Samstagmorgen startete die JHV. Der erste Tagungspunkt war die Ehrung von Klaus für 20 Jahre Mitgliedschaft im Triathlon-Team Senftenberg. Als Sportler des Jahres wurde Leo geehrt. Gegen 12 Uhr ging es dann auf eine gemeinsame Wanderung in den Nationalpark Sächsische Schweiz. Im Badehaus des Refugiums Schmilka konnten sich wieder alle in der Sauna oder im Badezuber aufwärmen, bevor wir den Tag im Gemeinschaftsraum ausklingen ließen.

Auf geht es nun in die Saison 2020 zu neuen sportlichen Herausforderungen und dem Ausrichten unserer Triathlon Veranstaltungen 35. Senftenberger Triathlon powered by Vital Gesundheitsclub und 2. F60-Triathlon powered by REWE Familie Radke.

Sportliche Grüße
Euer René

   

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